Ein Zeichentisch, ein Bagger und neun Leute dazwischen.
Wir sind Planungsbüro und Baubetrieb in einem Haus. Das ist im Gartenbau selten geworden und der Grund, warum unsere Pläne baubar sind.
Wer plant, steht auch auf der Baustelle.
Jeder Entwurf wird von der Person begleitet, die ihn gezeichnet hat — bis zur letzten Pflanzung und durch die ersten beiden Pflegejahre.
Katharina Vollmer
Landschaftsarchitektin, gründete das Atelier 2009. Zeichnet jeden Entwurf selbst, von Hand, im Maßstab 1:100.
Jonas Held
Landschaftsgärtnermeister, Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau. Führt die Kolonne und entscheidet, was auf der Baustelle möglich ist.
Nele Brandstetter
Staudengärtnerin. Stellt die Pflanzenlisten zusammen und übernimmt die Anwuchspflege in den ersten beiden Jahren.
Vier Gesellen
Pflasterarbeiten, Mauerwerk, Erdbau, Pflanzung. Alle seit mindestens vier Jahren im Betrieb.
Zwei Auszubildende
Wir bilden durchgehend aus. Wer bei uns lernt, zeichnet im dritten Lehrjahr den ersten eigenen kleinen Plan.
Keine Nachunternehmer
Außer für Elektro und Schwimmteichtechnik. Alles andere machen wir selbst, sonst können wir für das Ergebnis nicht geradestehen.
Womit wir bauen, und warum.
Ein Garten besteht zur Hälfte aus Dingen, die nicht wachsen. Bei denen entscheidet sich, ob er in zwanzig Jahren noch gut aussieht.
Ein Garten ist nie fertig.
Nach der Anwuchspflege übernehmen manche Kunden selbst, andere bleiben bei uns. Beides ist recht — nur ganz ohne Pflege verliert eine gestaltete Anlage in drei Jahren ihre Form.