Drei Generationen an derselben Haubrücke.
Anton Ammann kam 1954 aus dem Sauerland nach Oberschwaben, weil hier niemand Schiefer decken konnte. Sein Enkel führt den Betrieb heute mit fünf Leuten — und schlägt die Steine noch immer von Hand zu.
Womit ein Stein in Form kommt.
Schiefer wird nicht gesägt. Er wird geschlagen — und zwar auf dem Dach, mit dem Stein in der Hand und dem Nachbarstein im Blick.
Fünf Personen, keine Nachunternehmer.
Wer auf unserem Gerüst steht, ist bei uns angestellt. Das ist bei diesem Gewerk keine Selbstverständlichkeit — und der Grund, warum die Qualität über die Jahre gleich bleibt.
Matthias Ammann
Dachdeckermeister, dritte Generation. Macht jedes Aufmaß selbst und entscheidet, welche Deckart auf welches Haus gehört.
Bruno Lenz
Geselle seit 1998. Der Einzige im Betrieb, der eine Turmhaube frei decken kann, ohne vorher eine Schablone zu bauen.
Elias Roth
Klempner. Kehlen, Rinnen, Ortgänge. Arbeitet Kupfer und Titanzink, lötet nur, wo sich eine Falz nicht ausführen lässt.
Jana Wiedemann
Gesellin, seit 2021 im Betrieb. Schwerpunkt Wandflächen und Gauben, dazu die Dokumentation für die Denkmalbehörde.
Tobias Merz
Drittes Lehrjahr. Übt seit zwei Jahren den Rundschnitt und darf seit diesem Frühjahr an sichtbaren Flächen mitdecken.
Ausbildung
Wir bilden durchgehend aus. Schieferdecken lernt man nicht in der Berufsschule, sondern auf dem Dach neben jemandem, der es kann.
Drei Absagen, die wir gern früh aussprechen.
Faserzementplatten
Sie sehen aus wie Schiefer und kosten weniger. Wir verarbeiten sie nicht — dafür gibt es Betriebe, die das sauber machen.
Schnelle Termine
Unter vier Monaten geht nichts, im Frühjahr eher sieben. Ein Sturmschaden ist die Ausnahme, alles andere hat Vorlauf.
Flachdächer
Abdichtung ist ein eigenes Gewerk mit eigenen Regeln. Wir decken geneigte Dächer und nennen Ihnen für das andere einen Kollegen.