Beispielprojekt von Präsenzo · Stilrichtung „Edel" · frei erfundener Betrieb So etwas für meinen Betrieb →
Schieferwerk Ammann
Schieferdeckerei seit 1954

Schiefer wird nicht verlegt. Er wird gedeckt.

Jeder Stein wird auf dem Dach von Hand zugerichtet, bis er zum Nachbarn passt. Das dauert länger als jede andere Eindeckung — und hält drei Menschenleben.

Schieferdach in Altdeutscher Deckung mit Gaube, Kupferrinne und Zinkkehle über einer Fachwerkstadt
Altdeutsche Deckung, Kupferrinne, Zinkkehle
Deckarten

Vier Arten, ein Dach zu decken.

Die Wahl entscheidet über Aussehen, Aufwand und Preis — und sie ist nicht beliebig. Denkmalgeschützte Häuser geben die Deckart oft vor. Die Muster unten sind gezeichnet, nicht fotografiert: So liegen die Steine tatsächlich.

Altdeutsche Deckung

Die anspruchsvollste Art. Jeder Stein wird von Hand zugerichtet, die Gebinde werden nach oben kleiner. Kein Stein gleicht dem anderen.

Denkmal, Kirche, Herrschaftshaus

Schuppendeckung

Gleichmäßig gerundete Steine in festem Maß. Ruhiger im Bild als die Altdeutsche, deutlich weniger Zuschnitt am Dach.

Gauben, Türme, Wandflächen

Rechteck-Doppeldeckung

Gerade Kanten, halber Versatz, klare Linien. Die sachlichste Deckart und die wirtschaftlichste bei großen Flächen.

Wohnhaus, große Dachflächen

Wilde Deckung

Unregelmäßige Formen, dicht ineinander gefügt. Sieht zufällig aus, ist es aber nicht — jeder Stein wird passend zum Nachbarn geschlagen.

Ländlicher Bestand, Nebengebäude

Gewerke

Was wir ausführen.

Schiefer und Metall gehören zusammen. Wer das eine deckt, muss das andere beherrschen — sonst läuft die Kehle.

Schieferdeckung Dach, Turm, Gaube und Wandfläche in allen vier Deckarten. Naturschiefer aus Fruchtschiefer-Vorkommen, kein Faserzement. Hauptgewerk
Klempnerarbeiten Kehlen, Rinnen, Ortgänge und Anschlüsse in Kupfer, Titanzink und Blei. Gefalzt, nicht geklebt. Kupfer, Zink, Blei
Denkmalpflege Instandsetzung im Bestand, in Abstimmung mit der Denkmalbehörde. Was tragfähig ist, bleibt liegen. mit Behörde
Dachwartung Begehung, Rinnen räumen, lose Steine nachhängen. Einmal im Jahr, nach dem Laubfall. jährlich
Warum Schiefer

Drei Gründe, die nach hundert Jahren noch gelten.

Er altert, statt zu verfallen

Schiefer verändert die Farbe und behält die Funktion. Ein gut gedecktes Dach übersteht mehrere Generationen ohne Neueindeckung.

Er nimmt jede Form an

Türme, Rundungen, Kehlen und Anschlüsse lassen sich decken, wo ein Ziegel geschnitten werden müsste und dann bricht.

Er ist reparierbar

Ein beschädigter Stein wird einzeln getauscht. Es braucht keine Fläche und kein Gerüst über das ganze Dach.

Kontakt

Wir sehen uns Ihr Dach an.

Ein Ortstermin dauert eine Stunde und kostet nichts. Danach wissen Sie, ob ausgebessert werden kann oder neu gedeckt werden muss.

Werkstatt

Montag – Donnerstag07 – 16:30 Uhr
Freitag07 – 12 Uhr
Ortsterminnach Absprache

Erreichbarkeit

Telefon07351 000000
Postdach@schieferwerk.example
OrtOberschwaben
Vorlauf4 – 7 Monate

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