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Gartenbande
Familiengärten · Spielgeräte · Naschbeete

Ein Garten, in dem man auch mal etwas kaputt machen darf.

Die meisten Gärten sind für Erwachsene geplant und werden dann von Kindern benutzt. Wir machen es andersherum — und planen so, dass in zehn Jahren trotzdem noch ein Garten für Erwachsene daraus wird.

Der Plan

So sieht ein Reihenhausgarten bei uns aus.

Ein echtes Beispiel, 320 Quadratmeter, zwei Kinder von vier und sieben. Nicht jede Zone muss sein — aber diese acht kommen am häufigsten vor.

Haus 1 2 3 4 5 6 7 8

320 m² · Süd-West-Lage · Plan schematisch, nicht maßstäblich

1Terrasseab 4.800 € Groß genug für den Esstisch und einen Meter Luft dahinter. Der Fehler Nummer eins im Familiengarten ist eine zu kleine Terrasse.
2Rasen zum Tobenab 1.900 € Robuste Sportrasenmischung, keine Zierrasenmischung. Sie wird niedergetrampelt und muss das aushalten.
3Sandkastenab 780 € Mit Deckel gegen Katzen und im Halbschatten. Später wird daraus ein Hochbeet — der Rahmen bleibt.
4Klettergerüstab 2.400 € Aus Robinie, in Fallschutz gesetzt. Wir bauen es so, dass die Schaukel gegen eine Hängematte tauschbar ist.
5Hochbeeteab 950 € Drei Stück auf Kinderhöhe. Erdbeeren im ersten, der Rest gehört den Kindern und wird jedes Jahr neu verhandelt.
6Baum mit Plattformab 3.200 € Nur wenn ein tragfähiger Baum da ist. Ohne ihn bauen wir eine Spielplattform auf Stützen — das ist ehrlicher als ein Baumhaus ohne Baum.
7Naschheckeab 690 € Johannisbeere, Himbeere, Felsenbirne, Kornelkirsche. Trägt von Juni bis September und wird nie geerntet, sondern im Vorbeigehen leergegessen.
8Wegab 1.100 € Wassergebundene Decke, breit genug für ein Laufrad. Führt bewusst einen Bogen — Kinder fahren lieber Kurven.

Alle Preise sind Endpreise inkl. gesetzlicher Umsatzsteuer und gelten für Größen wie im Plan. Was Ihr Garten kostet, sagen wir nach dem Termin bei Ihnen — meist beauftragen Familien drei bis vier Zonen und ergänzen die anderen über die Jahre.

Sicherheit

Drei Dinge, die wir nie weglassen.

Auch dann nicht, wenn dadurch das Budget für etwas anderes fehlt.

Fallschutz

Unter jedem Spielgerät, in der Fläche und Tiefe, die zur Fallhöhe passt. Rindenmulch oder Sand, kein Rasen.

Keine Giftpflanzen

Kein Goldregen, kein Pfaffenhütchen, kein Fingerhut, keine Eibe. Bei der Naschhecke ist das keine Vorsichtsmaßnahme, sondern Grundbedingung.

Wasser mit Ansage

Teiche bauen wir in Familiengärten erst, wenn das jüngste Kind sechs ist. Vorher gibt es eine Matschstelle mit Handpumpe — die macht ohnehin mehr her.

Familiengarten mit Rasenfläche, Klettergerüst, Sandkasten und Hochbeeten unter Obstbäumen
Zweiter Sommer, Klettergerüst und Naschhecke stehen
Später

Was aus den Zonen wird, wenn die Kinder größer sind.

Wir bauen jede Zone so, dass sie sich umwidmen lässt. Das kostet beim Bau ein paar Prozent mehr und spart in zehn Jahren einen zweiten Umbau.

Sandkastenwird Hochbeet Derselbe Rahmen, andere Füllung. Ein Nachmittag Arbeit statt Abriss und Neubau.
Klettergerüstwird Pergola Die Robinienstämme bleiben stehen, oben kommen Querhölzer und eine Weinrebe drauf.
Fallschutzflächewird Beet Der Mulch kommt weg, der Boden darunter ist locker und gut vorbereitet.
Matschstellewird Wasserbecken Die Zuleitung liegt schon. Ab dem Schulalter lässt sich daraus ein flaches Becken machen.
Rasenbleibt Rasen Der einzige Bereich, den wir nicht umplanen. Er wird nur seltener gemäht und endlich mal grün.

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